Aus Gesprächen über Zukunft und Vergangenes mit alten und neuen Mitgliedern sowie einer Portion Spontaneität ergab sich eine Idee, auf die eine erste Antwort wie folgt klang:

Moinsen Herr Sarwas,

wie angekündigt, bin ich inzwischen in Melbourne gelandet und die Promotion läuft super. Hab mich hier auch schon ein wenig umgesehen und die Gelegenheit genutzt, dass meine Schwester nach ihrem ABI hier 2 Monate rumgedüst ist, um sie kurz vor ihrem Rückflug in Sydney zu treffen. Dort habe ich dann spontan ... das JO-WST auf der Oper Sydney verewigt :-) Siehe dazu beigefügte Bilder. Vielleicht lassen sich ja einige ehemalige und derzeitige Mitglieder anstecken, das zeichen des Orchesters auch anderswo auf der Welt zu hinterlassen, was ist denn mein nächster Auftrag? :-)

Wer sich also zu irgendeinem Zeitpunkt da draußen in der großen, weiten Welt befindet und unseren Aufkleber zur Hand hat, der fotografiere diesen am Eiffelturm oder Taj Mahal oder Thalia-Theater (Jörn!) oder an der Freiheitsstatue oder Deutschen Oper (Deetje!) oder Glocke (Kitti!), selbst in Karlsruhe (Tim!) oder Augustfehn (...!) oder der Oper in Sydney -

nein, zu spät, da war schon einer.

Beweisfoto erbeten. Wir warten gespannt. Fortsetzung folgt.

gruß, sw

 

 

Nach etwas schleppendem Beginn - jaaa - ich war selbst schuld - werdet ihr nun geradezu überhäuft. Also: Dieser Leuchtturm steht auf ...?

...Borkum! 

 

Noch was trudelte dann ein, das muss wohl aus Wien sein. Die Fotografin ist bislang relativ unbekannt, das Gebäude weniger! Lars sei der Aufkleber gedankt! Beim Reinzoomen wird er auch erkennbar - der Aufkleber, nicht Lars. Markus, jetzt fehlen immer noch deine Bilder!

Ja, und weil die wohl weiterhin fehlend sein werden, muss ich noch mal selbst ran:

Hier also ein Foto eines neueren Opernhauses aus dem Süden.

Aus Südskandinavien...

 


Weiter geht’s in der Reihenfolge ihres Erscheinens:

Zunächst die Ergebnisse der 2011er Studienfahrten – eine unnötig zu benennende Stadt an erster Stelle...

Hier die drei bis vier Zeugen, die gesehen haben wollen, wie jemand an den bekannten Stätten den JO-Aufkleber angebracht haben muss. Skandal.

Ähnliches ist hier auch der ehemaligen Cellistin passiert - „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!“ - wie Andi Möller so schön verlautbarte:


Last but not least in der Metropole des Elsass – am Straßburger Münster – dieselbe Handschrift, aber auch derselbe Täter?

Das Corpus delicti konnte jeweils sichergestellt werden - wie die Fotos eindrücklich belegen.

 

Weiter geht die Serie, nun sogar von einem anonym bleiben wollendem Profiphotograph mit der Zweitkamera belegt. Wir warten auf Belege dieser Kamera. Die scheinbar schmucklos nackte Betonwand gehört anscheinend zu den Stützpfeilern einer niederschlesischen Halle. Einer großen Halle.

 

Und wir geraten wieder in den Süden - schließlich ist Urlaubszeit! (Jedenfalls zur Herstellungszeit dieser Zeilen.) Ein schwarzgebräuntes und nach uralten Initiationsriten sich selbst kasteit habendes Mitglied übersandte ein Foto, das im schwarzen Hintergrund rechts den Telkom-Tower zeigt, der als das Wahrzeichen dieser Metropole des - natürlich - Schwarzen Kontinents gilt.

 

Zurück in Deutschland wird ein Exemplar des Aufklebers in der Geburtsstadt und an der Geburtsstätte DES musikalischen Titanen mit dem Anfangsbuchstaben B gesichtet. Eingesandt von zwei Ehemaligen aus dem Geschlecht der Familie, die bislang als einzige DREI Mitglieder ins JO entsandte - mit dem Anfangsbuchstaben R. Um dies zu toppen, müsste man schon Bruns heißen oder so.

Eine Cellistin wird die Ferne getrieben, und zwar in den Osten -

Ostamerika ist es nicht, obwohl der Betrachter durch die orthodoxe Verwendung des Aufklebers als Stirnbandersatz Konnotationen an ostindianische Initiationsriten bekommt - auch die durchgehend schwarze Stammeskleidung (?) lenkt das Denken in vergleichbare Richtungen.

Nein, der Aufkleber hätte nun korrekt in Australien geklebt, sogar im östlichsten Osten Australiens - in/am/auf Cape Byron. Das Nichtklebenwollen kann dabei nur auf unsachgemäße Handhabung zurückgeführt werden. Wir empfehlen sorgsames Studium der Gebrauchsanweisung und weisen fröhlich auf folgende Kapitel hin.

2nd try - und das Aufkleben - nun nach Anweisung, aber erneut in Stammeskleidung;) - funzte perfekt. Gruß von der Great Ocean Road...

 

Dieser Aufkleber befindet sich an einer großen süddeutschen Bühne, das S (links) steht wohl für den Anfangsbuchstaben dieser Metropole, die neben ihrem Theater auch durch einen Bahnhof für Furore sorgt. Nun gibt es eine weitere Attraktion in dieser Stadt, dafür zeichnet jemand aus dem Abgangsjahrgang 2006 verantwortlicht. (Der mit dem Schwerpunktthema "Jazz" - nebenbei erwähnt.)

 

Eine Eilpostille erreicht uns aus dem Norden - wieder ist ein Opernhaus einer skandinavischen Metropole im Zentrum, die als heimliche Hauptstadt der weltbesten Langläufer gilt, eingesendet von einer Ehemaligen, deren Namen stark an den einer westfälischen Stadt erinnert, die den Feuilletons überregionaler Wochenzeitung zufolge überhaupt nicht existent ist.

Die rampenartige Zuwegung muss wohl in diesen Zeiten modern sein, haben wir sie doch auch in Paris kennengelernt oder - ja, nur entfernt - in Kopenhagen. Assoziation an Hafenrampen zum Trailern oder auch vorsichtig geschwungene Berghänge für leichte Abfahrten scheinen erwünscht zu sein. Letztlich und unabhängig davon verdient aber schon die Ausführung des Fotos (Freihand-Belichtung bei Nacht!) schon Bewunderung, das war ganz und gar nicht "trivial."

Verspätet - sogar um Jahre - gelangte dieses Foto in JO-Besitz: Vermutlich durch den verregneten Sommer 2017 bedingt, wurden Assoziationen geweckt, die - nach aufwändiger Suchaktion - Erinnerungen und dieses Foto zutage förderten, was wohl bei einem Wet-t-shirt-contest keine Chance hätte, weil bei den Niagra Falls statt Lachs-Häppchen eben Regen-Capes gereicht werden.

Oder so.

Weiteres bei nächster Gelegenheit.